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Neuigkeiten


Von: StFw. MoaB - 13.02.2019 - 20:11
Wir freuen uns, zwei Neubesetzungen bei NDF bekannt geben zu können:

Switzerland Niklas Adler hat sich bereit erklärt, als S2 die Öffentlichkeitsarbeit zu übernehmen. Wir freuen und darüber und hoffen auf viel Erfolg bei der Memberwerbung.

Germany Benedikt übernimmt ab dem heutigen Tag die Ausbildung der Grenadiere. Wir wünschen viel Erfolg beim ausbilden und trainieren unserer schlagkräftigen Truppe.

Mit kameradschaftlichen Grüßen, Germany StFw. MoaB 

Herzlichen Glückwunsch an unsere Kameraden Germany StFw. MoaB und StUffz. Austria Balderich zur erfolgreichen Absolvierung des Lehrganges Scharfschütze und Beobachter!


Mfg
StUffz. John McTavish

Von: Fw. John McTavish - 24.05.2018 - 23:25
Aufgrund von guter Leistung und offensichtlicher Befähigung wurden folgende Kameraden befördert:

Gefr. Manne : Gefreiter --> Obergefreiter
Germany Glorb : Gefreiter --> Obergefreiter
Germany Barigar : Obergefreiter --> Hauptgefreiter
StGefr. Eric Luz : Stabsgefreiter --> Oberstabsgefreiter
Germany Belly : Stabsgefreiter --> Oberstabsgefreiter
StUffz. John McTavish : Unteroffizier --> Stabsunteroffizier

zudem haben die Anwärter Switzerland Niklas Adler und Germany Benedikt ihre Anwärterzeit bestanden.


Mit freundlichem Gruß

StUffz. John McTavish

Erstmals wurden wir für die schneebedeckte Landschaft von Panthera mit Schneetarn in den Kampf geschickt. Unser Auftrag war es im Verbund eines Wiesel TOW und einem schweren MG-Trupp die Frontlinie zu unterstützen.

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Der Russe drängte auf unsere letzte Verteidigungslinie und so mussten wir aus dem Hinterhalt heraus zuschlagen.

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So besetzten wir einen Hügel nahegelegen einer der Zugangsstraßen und lauerten auf die anrückenden Feindkräfte.

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Wir waren in der Lage die Vorhut des Feindes samt eines BTR auszuschalten, verloren danach aber die Oberhand und waren gezwungen uns angesprengt zurückfallen zu lassen.

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Ein notdurftiger BAT wurde direkt entsandt um die Wunden zu flicken und zurückgekehrt zum Gefechtstand Nord konnten wir auch unseren Wiesel wieder flott machen.

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Auch wenn wir nur bedingt wirken konnten, schien die südliche Flanke stabilisiert genug zu sein und so konnten wir unseren Fokus mit Unterstützung schwerer Artillerie auf die nördliche Flanke richten.

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Dort jedoch gerieten wir unmittelbar unter Beschuss. Zwar konnte wir einen BMP durch einen PzF 3 Schuss vernichten, jedoch büßten wir ebenso unseren Wiesel ein. Der Befehl auszuweichen folgte.

Dank der Vernichtung eines BTR und eines BMP war es uns dann dennoch gelungen den russischen Vormarsch zu unterbinden.

Wieder einmal erwartete uns ein Einsatz in Lythium. Unserem Geheimdienst zu Folge war der "Doktor", ein hochrangiger Warlord der IS, in Lythium gesichtet worden. Diese Gelegenheit durfte nicht ausgelassen werden.

Kurz entschlossen bildete ich, als TOC, einen Jägertrupp und entsandte ihn zu den möglichen Aufenthaltsorten des Warlords. Da die Zielkomplexe nahe an einem Checkpoint der US-Army lagen, kombinierten wir den Einsatz mit einem Unterstützungsauftrag. Der Checkpoint bat uns nämlich bei einer IED-Räumung auszuhelfen.

Die Jägertruppe rückte somit in Begleitung eines Sprengstoffexperten aus. Zur Verlegung zum Checkpoint diente ein TPz Fuchs.

Wie uns bekannt war, war nicht nur der IS nördlich sowie östlich des Checkpoints aktiv, sondern auch Talibangruppierungen im gesamten Umland. Aus diesem Anlass geschah die Verlegung mit dem Feuerstatus gelb und der Warnung vor potentieller IED-Gefahr.

Die Fahrt gestaltete sich zunächst ruhig und ohne Vorfälle. Doch dies änderte sich sowie die besiedelte Region verlassen wurde. Eine etwas abgelegenere Straße war von einigen Taliban für einen Hinterhalt präperiert worden. Der Jägertrupp fand Fahrzeugswracks auf der von ihnen genutzten Straße vor und wurde umgehend aus einem zwischen Bäumen getarnten Bunker beschossen.

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Der Befehl das Feuer zu erwiedern wurde durch vom Feind gezündete Rauchgranaten unterbunden und zwang den Trupp abzusitzen. Zwar waren nur spärliche Deckungsmöglichkeiten geboten, dennoch konnte der feindliche Bunker ausreichend unterdrückt und letztendlich bekämpft werden. Der Versuch der Taliban über die Flanke einen weiteren Hinterhalt zu starten, konnte ebenfalls frühzeitig erkannt und zurückgeschlagen werden.

Gerade als die Gruppenführung den Befehl zur Überprüfung der Blockade geben wollte, wurden in hörbarer Reichweite Mörser abgefeuertund so wurde der Befehl zu sofortigen Weiterfahrt ausgegeben. Wie sich herausstellte war dies die korrekte Entscheidung. Die Mörsergranaten verfehlten zwar die direkte Wirkung, schossen sich aber immer mehr ein.

Da die Mörserstellung sich in Reichweite zum Checkpoint befanden musste, wurde das Gebiet in Folge großflächig von einer A-10 beschossen.

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Am CP eingetroffen ließ der Jägertrupp den TPz zurück und begutachtete die Situation vor Ort. Aufgrund der IED, die wohl über Nacht an einem bereits gesprengten LKW angebracht wurde, staute sich der Verkehr vor dem Cechkpoint zunehmend. Die IED musste daher schnellstmöglich geräumt und der Stau abgebaut werden.

Die Soldaten der US-Army hielten die Zivilisten vom Explosionsradius fern und unser Pionier wollte zum Entschärfen der IED an das Fahrzeugwrack herantreten. Dazu sollte es jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht kommen. Einige bewaffnete Männer griffen den Checkpoint an und verwickelten kurzzeitig unsere Kameraden in ein Feuergefecht. Diese wurde allerdings kurz darauf von den Amerikanern ebenfalls aufgenommen und bald auch beendet. Zur Sicherung der Umgebung eilten bewaffnete HMMVW hinzu und somit konnten wir mit der Räumung der IED fortfahren.

Gerade als unser Sanitäter verletzte US-Soldaten nahe der aufgestauten Fahrzeuge versorgen wollte, zündete eine IED und sprengte ein gefährlich nah stehendes Fahrzeug. Zum Glück verursachte die Explosion keine Schäden an Menschen. Der fliehende Triggerman wurde kurzerhand erschossen.

Nach erfolgter Entschärfung und Räumung der IED, wurde die Situation den US-Soldaten übergeben und unser Trupp bereitete sich auf den Folgeauftrag vor. Die Auffindung und Festnahme des Warlords.

Eine weitere Verlegung mit dem TPz war nicht mehr möglich. Das zu passierende Gebiet war durch die Unwetter in der Nacht zu sehr durchtränkt und somit für Fahrzeuge nicht befahrbar. Daher marschierte der Trupp in Formation Richtung Objective Alfa.

Auf halber Strecke wurde sie überraschend aus größerer Entfernung von einem stationierten BTR der IS angegriffen. Zwar stellte die Entfernung für den BTR erhebliche Probleme dar, dennoch war der Weg vorerst versperrt. Der Beschuss, so unpräzise wie er auch war, nagelte einen Teil des Trupps fest und zwang die Gruppenführung zur Bekämpfung des BTR.

Ein mit RGW ausgestatteter Trupp machte sich über eine weiträumige Flanke auf den Weg in den Rücken des BTR um diesen ausschalten. Die wenigen umstehenden IS-Soldaten konnten ebenfalls mühelos bekämpft werden und somit war der feindliche Radpanzer leichte Beute.

Die zeitliche Verzögerung sorgte wohl aber zu Komplikationen bei der Auffindung des HVT. Aus Richtung des Objectives Alfa vernahmen unsere Soldaten Feuergefechte und zahlreiche Explosionen. Da bisher keine Sicht aufgebaut werden konnte, veranlasste ich den Überflug einer Predatordrohne. Diese lieferte kurz darauf interessante Bilder. Der Zielkomplex von Obj. Alfa schien in Flammen gehüllt zu sein.

Der Konflikt zwischen der IS und den Taliban schien sich weiter auszuweiten und so drohte die Festnahme des Warlords zu scheitern. Der Jägertrupp machte sich daher sofort auf, die Aufklärungsdaten zu bestätigen und rückte daraufhin direkt weiter zu Objective Bravo.

Auf dem Weg dorthin konnten erneut Feuergefechte wahrgenommen werden. Scheinbar waren die Taliban bereits an Bravo angekommen. Die Zeit drängte.

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Unser Jägertrupp reagierte daher instinktiv und teilte sich auf. Während die Gruppenführung eine Overwatchposition bezog, rückte der restliche Trupp auf den Komplex zu. Dieser war zu großen Teilen von Mauern umschlossen und von den Dächern der Gebäude gut bewacht. Das MG-4 konnte jedoch eine gute Wirkung auf die Wachposten erzielen und so die Annäherung ermöglichen.

Der Zugriff verlief zu Beginn schleppend, nahm dann aber Geschwindigkeit auf und führte schlussendlich zur Auffindung des HVT. Dieser wurde jedoch in Notwehr ausgeschaltet und eine Geisel dadurch gerettet.

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Die Extraktion erfolgte durch einen Chinook der US-Army und einer Eskorte zweier Apache Kamphelikopter.

Teil 1:
Zargabad wird seit geraumer Zeit von islamistischen Rebellen heimgesucht und versinkt immer mehr im Chaos.
Die NATO-Einsatzkräfte vor Ort versuchen die Zugangstraßen zur Hauptstadt abzuriegeln und somit die Rebellen einzuengen.
Während die Amerikaner die Straßensperren halten, hat die Bundeswehr den Auftrag, die Stadt zu befreien.

Wir, ein Jäger- und ein BAT-Trupp, hatten am Dienstag unseren ersten QRF-Einsatz. Es galt eine im Norden der Stadt errichtete Straßenblockade der Rebellen aufzulösen.

Ich, als Gruppenführung, besprach das Vorgehen mit dem BAT-Trupp und meinen Jungs. Mein Plan war es, zunächst die brachliegende Baustelle im Nordwesten der Stadt zu besetzen, um von dort aus Sicht und mögliche Wirkung auf die Kreuzung zu erhalten. Unter Feuerschutz des dort verbleibenden BATs sollten mein Jägertrupp auf die Kreuzung vorrücken.

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Jedoch wussten wir, dass der Feind nicht an einer Kreuzung festzumachen sein wird. Denn kurz vor unserem Einsatzbriefings wurde eine unserer Patrouillen im Westen der Stadt angesprengt.

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Wir verlegten daher mit zwei TPz Fuchs zu der besagten Baustelle um Hinterhalte zu vermeiden. Überraschenderweise schienen die Rebellen mit unserem Vorgehen zu rechnen und nahmen uns direkt aus der Ferne unter Beschuss. Ausser einem kurzen Schreckmoment hatte der Beschuss allerdings keine Wirkung erzielen können und somit waren wir in der Lage die Baustelle zu unserem Vorteil zu besetzen.

Der BAT-Trupp nutzte die erhöhte Stellung und schaltete den feindlichen Schützen aus. Somit konnten wir vom Absitzpunkt ausrücken. Wir nutzen jede sich bietende Deckung um möglichst ungesehen näher an die Kreuzung zu kommen. Aber abermals wurden wir bereits erwartet und kreuzten die Feuerlinie eines Wachpostens. Wieder war der BAT-Trupp, der intervenieren konnte und uns den Weg erneut frei schoss.

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Die Annäherung an die Kreuzung war soweit erfolgt und wir befanden uns auf Tuchfühlung mit den Rebellen. Die jedoch waren erstaunlich gut organisiert und verlangsamten unser Vorankommen. Der BAT-Trupp war inzwischen wirkungslos auf ihrem Posten geworden und zogen daher mit den TPzs nach und versorgten bei Bedarf unsere Verwundeten direkt vor Ort.

Mit einer riskanten Bewegung eines Teiltrupps gelang es uns letztendlich die Oberhand zu gewinnen und das feindliche Kreuzfeuer zu durchbrechen. Wir hatten die Kreuzung erreicht und und die Blockade gebrochen.

Angeschlagen planten wir die Rückkehr zum Flugfeld und wollten gerade abrücken, als ein Funkspruch des TOC hereinkam. Wir mussten sofort dem nördlichen Checkpoint der US-Army zur Unterstützung eilen. Die Blockade der Kreuzung stelle sich in diesem Augenblick als Vorbereitung auf einen Angriff gegen den CP heraus. Die Rebellen hatte sehr viele Männer mobilisiert um die Abriegelung zu durchbrechen.

Wir ließen uns daher zügig die Kratzer versorgen, steckten unsere Magazine neu und verlegten mit den TPzs etwas nördlich der Stadt gelegen auf eine Anhöhe.

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Dort bezogen wir Stellung und bauten eine Feuerlinie nach Südosten auf und eröffneten das Feuer auf die aus der Stadt drängenden Rebellen.

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Es war zwar eine relativ große Offensive, aber bei Weitem nicht so gut organisiert wie die Straßenblockade und daher nach wenigen Minuten kontrolliert. Wir hielten die Stellung bis die US-Army mit Bradleys anrückte und die letzten feindlichen Kräfte davon überzeugte sich zurückzuziehen.

Für uns war damit der Einsatz erledigt und wir konnten zur Basis zurückkehren.


Teil 2:

Einige Tage später mussten wir erneut ausrücken. Eine Patrouille, die aufgesessen im Dingo, die südöstliche Region der Hauptstadt erkunden sollte, wurde schwer angesprengt und von unseren Truppen isoliert. Sie forderten einen MedEvac in die rote Zone an.
So mussten wir erneut zusammen mit dem BAT-Trupp ausrücken und uns in das Wespennest begeben.

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Die Rebellen wussten, dass Verstärkung kommen würde und steckten daher etliche blockierte Kreuzungen in Brand um uns jegliche sicht zu nehmen. Leider mit Erfolg. Die Stadt lag in dichtem Nebel und teils in schwarzen Rauch.

Uns war bewusst, dass dieser Einsatz riskant werden wird und mit unseren begrenzten verfügbaren Soldaten einem Himmelfahrtskommando gleich kam. Dennoch mussten wir zu unseren Kameraden und sie da heraus holen.

Der direkte Weg durch die Stadt erschien mir zu riskant, ich vermutete eine Frontlinie auf die wir zufahren würden und beschloss somit, die Annäherung über den Süden der Zargabads. Wie sich heraustellen sollte, war dies die denkbar schlechteste Entscheidung. Der Feind stand tiefer als angenommen und so fuhren wir dem Feind nicht in die Flanke, sondern fanden die Rebellen in unserer eigenen Flanke auf.

Schnell steckten wir fest und waren bereits angeschlagen. Wir waren kaum in der Lage bei den Sichtverhältnissen die im Hinterhalt wartenden Feinde auszumachen und daher war ich gezwungen den Befehl zum Ausweichen zu geben. Wir saßen also unter Beschuss auf und verlegten zurück zur Basis um uns neu zu sortieren.

Der Feind hatte uns kalt erwischt und mit seiner takischen Fähigkeit überrascht. Wir brauchten Unterstützung und wir bekamen sie in Form zweier SPz Puma. Diese sollten die wichtigen Kreuzungen besetzen und von dort aus Druck ausüben. Druck, der uns Lücken auftun sollte.

Verwundet, frustriert und nervös rückten wir erneut aus. Diesmal auf dem direkten Weg, unterstützt durch die Puma.

Die Präsenz der SPz zeigte sofort ihre Wirkung und der Feind ließ sich zurückfallen, da war unsere Lücke und wir nutzten sie. Wir stißen tiefer in die rote Zone vor und konnten bald darauf Sicht zu unseren Kameraden aufbauen. Ein Teil bezog eine strategisch wertvolle Dachterasse und konnte von dort hervorragenden Feuerschutz leisten.

Der BAT rückte mit Unterstützung des anderen Teiltrupps vor und versorgte unsere Kameraden. Da wir ihren Dingo weitestgehend fahrtüchtig vorfanden, setzten wir die Reifen vor Ort in Stand um ihn ebenfalls bergen zu können. Alle Teile saßen auf die TPz und den Dingo auf und verließen die rote Zone umgehend.

Da die TOC uns jedoch keinerlei Ruhe gönnen wollte, mussten wir ohne Pause direkt den nächsten Auftrag erfüllen. Südwestlich des Flugfeldes, nahe dem Staudamm, wurden mögliche Späher des Feindes aufgeklärt und dies galt es zu überprüfen und bei positiver Bestätigung zu unterbinden.

Zu diesem Zweck rückten wir mit dem provisorisch instand gesetzten Dingo und einem TPz Fuchs aus. Die Bestätigung der aufgeklärten Späher fiel sofort positiv aus und so gingen wir in die Offensive über.

Es handelte sich um eine kleine Splittergruppe, die keine größere Gefahr darstellte. Die Bedrohung, durch die Aufklärung unseres Stützpunktes, war somit beseitigt. Vorerst.

Am Freitag, den 09.03.2018, rückten wir als Special Forces der US Marines aus um in der Region Lythium ein Treffen eines Taliban-Warlords mit dem IS zu stören. Unser Ziel war es die Kontaktperson des IS gefangen zu nehmen.

Die Schwierigkeiten, die uns erwarteten, waren zum einen die hohe Feindpräsenz im Zielgebiet und zum anderen, dass wir zunächst feststellen mussten, ob das HVT bereits eingetroffen war. Sollte sie noch nicht vor Ort sein, hieße es, dass wir uns unbemerkt zwischen den Feinden verborgen aufhalten müssten.

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In der Nacht machten wir uns mit zwei HMMWVs auf den Weg. Wir wählten wohl bedacht eine Route, die einen großen Umweg darstellte. Je näher wir der AO kamen, desto mehr vermieden wir Straßen und belebte Dörfer. Doch selbst sehr abgelegene Siedlungen waren nicht verschont von der Tyrannei der Taliban. Denn an unserem geplanten Haltepunkt fanden wir ein brennendes Fahrzeug sowie einige Tote vor. Wir waren also gezwungen unseren Haltepunkt noch weiter vom HVT enternt zu wählen. Die Extraktion des HVT stellte sich bereits jetzt als äußerst problematisch dar.

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Wir ließen also die HMMWVs zurück und schlichen durch die Nacht geschützt auf das Zielgebiet zu. Wiederholt legten wir Pausen ein und begutachteten das uns vorausgelegene Gelände. Schnell wurde uns bewusst, dass ein Weiterkommen hier nur mit hohem Risiko verbunden ist. Nahezu auf jeder Erhöhung waren Spähposten der Taliban und somit war die Gefahr entdeckt zu werden zu groß. Die Vermutung, dass das HVT diese Nacht eintreffen würde, wurde dadurch jedoch gewisser.

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Nach alternativen suchend, erkannten wir, dass der Norden weniger gesichert schien und so entschlossen wir uns, den Versuch aus Westen vorzurücken, abzubrechen und zu den Fahrzeugen zurückzukehren. Dort angekommen saßen wir uns verlegten mit den HMMWVs über einen leichten Umweg in den Norden der AO.

Während eines Halts zum Aufklären, erkannten wir einen feindlichen Konvoi, von dem wir annahmen, dass er das HVT zum Treffen bringt. Mit dieser Bestärkung unseres Vorhabens setzten wir die Fahrt zu unserem neuen Haltepunkt fort.

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Von dort aus gingen wir erneut zu Fuß vor. Da wir hier, wie erhofft, deutlich weniger Feindpräsenz vorfanden, kamen wir schnell voran. Unsere AO, ein kleines Dorf, war zum Greifen nahe. Jedoch hatten wir noch zwei Spähposten, die wir zuerst ausschalten mussten. Der erste Posten war nördlich des Dorfes gelegen und war leicht zu bekämpfen. Unbemerkt konnten wir uns somit dem zweiten Posten zu wenden. Dieser war jedoch sehr nahe am Dorfrand gelegen.

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Nachdem wir uns an den östlichen Posten geschlichen hatten, begannen wir mit dem Feuerüberfall. Die Späher waren schnell beseitigt, allerdings diesmal nicht unbemerkt. Eine Patrouille im Dorf hatte etwas gehört und überprüfte den Spähposten. Die Situation drohte zu eskalieren. Daher war die Entscheidung sofort zu zugreifen getroffen und so drang ein Teil des Trupps unter Feuerschutz in das Dorf ein.

Gezielt wurden die Wachposten bekämpft und die Situation schien somit unter unserer Kontrolle. Doch dann kam unerwartet ein BTR über die Zugangsstraße angerollt und Zwang uns zum sofortigen Rückzug. Wir durften keinen Kampf mit dem BTR riskieren, wir hatten keinerlei Möglichkeit für die Bekämpfung.

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Unter Feuer eines bewaffneten Offroaders zogen wir uns nach Norden zurück. Immer wieder versuchten wir mit Nebelgranaten die Sichtlinie zu unterbrechen, doch das MG feuerte ununterbrochen weiter. Aber nicht mehr uns. Was war geschehen?

Auf unserer Rückzugsroute stießen wir erneut auf Taliban, diese jedoch wurden bereits beschossen. Von einem BTR. Die Situation versank im Chaos, welches wir nutzten um zu unseren Fahrzeugen zurückzukehren und die AO entgültig zu verlassen.

Ungewollt hat unser Eingriff in das Treffen für Chaos gesorgt. Scheinbar hat der IS den Angriff missverstanden und die Taliban für den Angreifer gehalten. Zwar konnten wir das HVT nicht gefangen nehmen, dennoch war der Auftrag ein Erfolg. Denn die Kooperation zwischen dem IS und den Taliban dürfte vorerst gescheitert sein.

Am Dienstag, den 06.03.2018, erwartete uns der nächste Einsatz in Lythium. Die islamistischen Gruppierungen verbreiten nach wie vor Unruhe in der Region und so waren wir beauftragt den Bereich um Karift und das Dorf selbst zu untersuchen.
Zu diesem Zweck wurde uns vom Dorfältesten ein Gebäude gewährt, welches wir zu unserer FOB machten.

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Dort verblieben wir mit einem Teiltrupp, während der zweite Teiltrupp das Dorf patrouillierte. Wie erwartet, hatten wir kurz nach unserer Ankunft bereits die ersten Feindkontakte und somit auch Feuergefechte.

Da die Überfälle auf unsere Stellung jedoch sehr spontan wirkten, waren sie selten eine ernstzunehmende Bedrohung und unser Auftrag konnte daher weitestgehend ungehindert ausgeführt werden.

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Im Dorf Karift fanden wir in einem Haus eine Stellung eines Scharfschützen samt seiner Ausrüstung. Diese konnte zu Teilen beschlagnahmt werden. Festverbaute Auflagepunkte wurden vor Ort zerstört.

Die einzige wahre Bedrohung war ein uns altbekannter Heckenschütze, der uns erneut unter Beschuss nahm. Jedoch konnte er, trotz Überraschungsmoment auf seiner Seite, nur einen Streifschuss bei unserem MG-Schützen landen. Leider war es uns nicht möglich ihn zu bekämpfen, jedoch konnten wir ihn erfolgreich aus unserem Einsatzgebiet vertreiben.

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Nach abgeschlossener Überprüfung von Karift verließen wir unsere Stellung und fuhren einige Kilometer weiter nach Osten. Dort waren durch Predator-Drohnen bereits, vermutet feindlich, besetzte Gebäudekomplexe aufgeklärt, die wir nun kontrollieren und gegebenenfalls räumen sollten. Zu diesem Zweck bezogen wir kurzfristig eine erhöhte Position um von dort aufklären zu können. Ohne Umschweife konnten wir die Aufklärungsdaten der Drohne bestätigen und so machten wir uns bereit in den Komplex einzudringen.

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Unter Feuerschutz des an der Position verbliebenen MG-Teams, fuhren wir mit dem Fuchs in eine für den Feind schwer einzusehende Senke und gingen von dort aus abgesessen weiter auf das Ziel zu.

Unter dem Deckungsfeuer des MG5 rückten wir zügig auf die ersten Gebäude zu und säuberten eines nach dem anderen. Die dort ansässigen Taliban schienen kalt erwischt worden zu sein und waren daher schnell ausgeschaltet.

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Inzwischen sind wir in einem der Komplexe verschanzt und warten auf den Abstransport der von uns gefundenen Waffen- und Munitionskisten.

Am Freitag, den 02.03.2018, hat es uns mal wieder nach Lythium verschlagen. Dort galt es die direkte Umgebung unseres Stützpunktes auf Feindaktivitäten zu überprüfen.
Aus diesem Anlass rückte ein Trupp Fernspäher aus.

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Ziel Alfa war der erste Punkt, den es zu überprüfen galt. Hier wurden des nachts vermehrt Schüsse wahrgenommen. Wie sich herausstellte, waren hier islamistische Schützen am Werke. Beide Schützen konnten bekämpft werden.

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Ziel Bravo war eine kleine Ansammlung von Feinde in mitten eines belebten Dorfes. Auch hier konnten die Fernspäher kurzen Prozess machen und die Gefahr bannen.

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Ziel Charlie war abschließend eine ganz andere Herausforderung. Das aufzuklärende Dorf beherbergte eine ganze Einheit Feinde und so wurde ein Tiger Kampfhelikopter mobilisiert. Die restlichen Feindkräfte wurden abschließend von einem Jägertrupp ausgeschaltet.

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Die Fernspäher wurden unterdessen zurück zum Stützpunkt gebracht und warten nun dort auf ihre nächsten Einsätze.
[1] Kommentar, letzter von Uffz. JaDo - 05.03.2018 - 08:29

Von: Balderich - 27.02.2018 - 21:56
In unserem Zug standen wieder Beförderungen an.
Es freut mich verkünden zu dürfen ,dass:

Schütze Manne zum Gefreiten,
Gefreiter Germany GoaT zum Obergefreiten,
Gefreiter Germany Barigar zum Obergefreiten,
Obergefreiter Austria FreeBarbecue zum Hauptgefreiten,
Hauptgefreiter Germany Eric Luz zum Stabsgefreiten,
Hauptgefreiter Germany Belly zum Stabsgefreiten,
Oberstabsgefreiter Germany John McTavish zum Unteroffizier und
Stabsunteroffizier Germany Faital zum Feldwebel befördert wurden.


gez. StUffz. Balderich
[1] Kommentar, letzter von OGefr. Goat - 27.03.2018 - 22:39